Ray´s Westernstorys

Hier könnt ihr die Geschichten von

Raimund “Ray aka der Nachkommer” Bergbauer

nachlesen

Wir sind stolz darauf einen so begabten Geschichtenschreiber in unseren Reihen zu haben!


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Trouble in Pullman City

Die Zeichen standen auf Sturm und der Wolkenbehangene, graumelierte Himmel, tat sein übriges dazu, um diesen Eindruck zu unterstreichen. Die Sonne konnte mit ihren gelegentlichen Versuchen, einen schüchternen Strahl nach unten zu schicken die düstere Atmosphäre nicht erhellen, als der lange Siedlertreck sich von El Paso aufmachte gen Westen. In einem bekannten Goldgräbergebiet wollten sie Land proklamieren, nach Gold schürfen und Reich werden. Nach einem langen, kräftezehrenden Trail, erreichte die ausgemergelte Cowboybande die mal mehr mal weniger insolvente Goldgräberstadt Pullman City. Gerade dort angekommen, ereilte sie die niederschmetternde Nachricht, dass das durchfahren der Stadt mit den Planwagen verboten sei. “Ja do leckst mi am Arsch!” sagte der Treckführer Lucky Luke zu seinem Stellvertreter Big Joe. “Wia soin mir do jemois mit unserm ganzen Kraffe zu unserm Klaim kemma und reich wern?”. Big Joe entgegnete ihm resignierend mit hängenden Schultern und fast schon Poetisch: “deutlich no gastfreundlich, Big Ignoranzia, bringt Insolvenzia!” Dessen noch nicht genug, erschien auch noch der Bürgermeister der Stadt und hielt einen Vortrag über Sitte, Moral und eingeschränkten Alkoholgenuss. “San mir jetzt im Wilden Westen oder bei einem katholischen Abstinenzlertreffen?” dachte sich Ray, ein mitreisender Treckführeranwärter, was man an den spärlichen Fransen erkennen konnte, die sich an seiner WEste befanden. “A bissl a Gaudi werd woi no sei derfa, mia san schließlich ned taubstumm!” Am Ende seiner Ansprache stellte der Bürgermeister in Aussicht, dass er eine Kutsche schicken würde, um ihre Habseligkeiten ins Goldgräberlager zu bringen.

Nach längerem vergeblichem Warten, entschloss sich die Siedlergemeinschaft jedoch, ihre verschiedenen Utensilien zu Fuß ins Lager zu schleppen. Nach mehrmaligen Hin und wieder zurück, erreichten die wie Packesel beladenen Siedler, erschöpft aber glücklich endlich ihr Goldgräberlager. Jetzt kam endlich auch die Kutsche und brachte die restlichen verbliebenen 3 Teller und 4 Tassen. Mit vereinten Kräften entluden die müden Krieger die Kutsche und machten es sich dann am Lagerfeuer bequem.

An den darauffolgenden Tagen konnte leider niemand auch nur ein Körnchen Gold finden. Lediglich zahlreiche Bottlen goldener Saft mit Rausch drin und Gutscheine für Trachtenjanker war die Ausbeute (Die Etiketten auf den Bierflaschen waren Lose mit denen man Trachtenjanker gewinnen konnte). Nichts desto trotz hatte die verschworene Gemeinschaft einen riesigen Spass, dank der vielen Saloon- und Barbesuche, wie auch an den gemütlichen Abenden am Lagerfeuer. Nur einer tanzte wie gewohnt aus der Reihe. Jedesmal wenn die Chefs Lucky Luke oder Big Joe zum Aufbruch pfiffen, hatte Ray noch was zu erledigen. Bier, Weib oder Gesang hielten ihn stets davon ab, sich sofort anzuschließen. So bekam er auch alsbald den bezeichnenden Namen “Der Nachkommer”. Trotz seines Makels bekam Ray jedoch vom Second Chief Big Joe ein stattliches Messer geliehen, worauf er auch mächtig Stolz war. Die Messer von Big Joe und Lucky Luke waren natürlich unerheblich größer, was sich von selbst verstand.

Eines Abends konnte man ängstliches Geschrei aus der Stadt vernehmen und Schüsse waren zu hören. Die berühmt berüchtigte Dalton- Bande war aus dem Jail ausgebrochen und terrorisierte die Stadt. Der Bürgermeister eilte herbei und ernannte Lucky Luke und Big Joe kurzerhand zu Town Marshal und Sheriff, da ihre Namen große Taten versprachen. Um die Dalton-Brüder zur Strecke zu bringen wurde ein Duell am nächsten Tag um 12 Uhr Mittags abgesprochen. Als beide um 5 vor 12 Uhr aufbrachen, fragten sie Ray, der gemütlich mit einer Bottle Goldwasser am LAgerfeuer saß, “Mogst ned mitkemma?” Der entgnete ihnen nur: “I kimm noch” Doch plötzlich durchfuhr ihn ein Geistesblitz, er unterbrach seinen Müßiggang und eilte den beiden hinterher. “Big Joe! Lucky Luke!” schrie er ihnen nach “Mir is wos eigfoin!”  “Ja wos mechst denn, mir ham einen Auftrag!” sagten die beiden Duellanten abgehetzt. Darauf entgegnete Ray ihnen: “I glab es is a bissl ungünstig, wenn ma mit einem Messer zu ner Schiaßerei geht, a wenns no so groß is!” Für diesen wertvollen Tipp ernannten die beiden ihn kurzerhand zum Hilfssheriff. Das der an ihm verliehene Stern ein weniger kleiner ausfiel als der ihre war klar. “Jetzt mias ma uns an andern Plan überleng!” sagte Lucky Luke treffend. Mit List und Tücke konnten den Banditen schließlich doch noch das Handwerk gelegt werden. In der Beever-Bar (auch Genickschussbar oder Muschibar genannt) wurden die Banditen dann zur Strecke gebracht. (Anmerkung: Genickschussbar weils die genauso weghaut und Muschibar wega de vuin voglwuidn Weiber de sich do rumtreim)

Zuerst wurden die vier Banditen mit Trapperfeuer betäubt (Schnaps, der erst im Abgang gemein und höllisch brennt) und anschließend von den Saloonsängerinnen Wild Patty, Crazy Christa und Mad Sally unter den Tisch gesungen. Auf Grund des brennenden Rachens und der verdammten Ohrenschmerzen gingen sie freiwillig ins Jail zurück

The End

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El Paso Train (Singspaß am Lagerfeuer)

Den Namen El Paso Train habe ich gewählt, da wir alle in einem Zug sitzen um in die selbe Richtung zu fahren, denn wir lieben gute Countrymusik, das Cowboyleben in unserer Freizeit und romantische Abende am Lagerfeuer. Seit ein paar Monaten bin ich dabei das Mundharmonikaspielen zu erlernen und so habe ich versucht mal mehr mal weniger authentisch,zwischen den Strophen mit meiner Harp, den El Paso-Train vorbeifahren zu lassen.

Die einzelnen Gstanzln sollen auf Grund von Begebenheiten, die Eigenarten und Charaktere unserer Vereinskameraden auf lustige Art und Weise beschreiben.

Howdy,

Euer Ray

El Paso Train

Ja im Jahre 2010, da ist es geschehn,

ein paar Jacken mit vielen Fransen, hatten eine wunderbare Idee! Warum gründ ma ned an Westernclub, des war doch griabig und schee.

Refrain: Holladiriatei und Jippiejei, ois nexts hem ma an Huat auf ganz schnei! Yiiiihaaaa (Nach jeder Strophe)

Seitdem san ma de Cowboys von El Paso, ein gar lustiger Verein und über de Protagonisten gibts allerhand zum vozein. Unser Vorstand da Lucky macht de ollerbesten Bohnen mit Speck, dageng is an Johann Lafer sei Fressn da ollerletzte Dreck. Doch eine Warnung die geb ich euch schon, essts es liaba glei, denn nach a paar Stund san de Bohnen hart wia Beton. Oans woaß i ganz genau: jedn Dog Bohnen mit Speck, is eine kulinarische Schau!

Der Lucky sagte kürzlich zu mir, wir Cowboys von El Paso suchen ein Sommerquartiert. Doch a Hoiz is recht deier, Ziagl fei a und irgendwann is unser Kasse a amoi gar. So eine Hütte des war wirklich schee, drum liaba Vorstand da hätt ich vielleicht eine Idee. Des Hoiz und de Ziagl des is ois a Dreck, warum bau ma uns net oafach a Haus aus Bohnen und Speck.

Unser Petra is wie die mutter der Kompanie, kimmert si um gschtickte Hemada und wenns sei miaßat, bsorgats da sogar a Tütü. Duad die Kasse verwalten, drum ham ma heit a wos zum grillen, mir ausgemergelten Gestalten.

Da Big Joe mit seim Messerl, dem Huat und de Schuah macht scho wos her, is a schneidiger Bua. Zudem ein prima Webseiteningenieur, drum ziag i an huat und sog: Danke Sir!

A de Sally ois Schriftführerin, sehr qualifiziert, schreibt wia da Deife, wenns grod a moi pressiert. Dunkle Haar und braune haut, sog moi bist du wirklich a Cowgirl oda doch eine Apatchenbraut?

Da Schmittchen Schleicher mit den elastischen Beinen, wen könnt ich hier nur meinen? Ein John Travolta is gegen ihn eine Witzfigur, drum spuits a Danzmusi, denn wir wollen nur Günther pur!

Und de Christa hob i so vui schlaffa seng am Lagerfeierbam, liegt vielleicht do dro dass de manna bei da nacht so vui Hoiz gsaglt ham.

Ja der Ray is ois Nachkommer bekannt, irgendwann bringtn´s Bier und de Weiber no a moi um den Verstand.

De Christine hatte mit dem Pferdl einen gemeinen Exident, wenn da Basti des gseng hätt, häd si der eude heiter hächstwahrscheinlich darennt. Er hättn höchstpersönlich zum Metzger do, weil man si an da Wurschtmaschin an am so an gschärtzn Gaul am besten rächen ko.

Und de Julia war am Morgen immer noch sehr reduziert, si is hoid ein Nachtschattengewächs, des am Abend erst bliad. Dann werd aus einer Raupe ein wunderschöner Falter, mein Gott Walter!

Jeden hab ich bei diesen Gstanzl leider nicht untergebracht, doch sei er mir nicht böse, er hat sich vielleicht noch nicht genug zum Affen gemacht.

The End

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PMC Anno 2012: “The Great Pretenders”

zu Deutsch sinngemäß gemeint: Positiv bekloppte Cowboys und -girls, die zu Recht auch ihren Anspruch darauf anmelden dürfen.

Nach einem langem, kräftezehrenden, ein ganzes Jahr andauernden Viehtrail, bei dem wir es mit verschiedenen kleinen und auch größeren Rindviechern zu tun bekamen, hatten wir endlich wieder die Westernstadt Pullman City erreicht, um dort unseren hart verdienten Lohn für Gerstensaft und billigen Fusel auf den Kopf zu hauen. Allen voran unser Treckführer und Marshal “Lucky Hinkebein Luke”, der Mann mit dem dicksten Knie des Wilden Westens. Um den Gigantismus dieses unvergleichenen Marschall-Knies zu verdeutlichen, sei zu erwähnen, dass jedes Mal, wenn Luckys Knie bereits die Saloontüren aufgestoßen hatte, der Rest von ihm gerade mal im Begriff dazu war, die Blockhütte zu verlassen. Außerdem war dieses Marschall-Knie auch äußerst allgemeindienlich, da sämtliche Herumtreiber, Strauchdiebe und Banditen, wenn sie auch nur den Schatten des Gigantenknies sahen, freiwillig die Waffen streckten um sich ins Jail zu begeben. Somit konnten wir alle eine friedliche und tolle Zeit in Pullman City verbringen.

Großer Dank sollte auch Lucky´s Wife, Patty, “Die Mutter der Kompanie” und der Zentralrechner des El Paso Westernclubs zu Teil werden und ich glaube, da stimmen wir alle überein, für ihre stetige und Konsequente Suche nach dem letzten Cent, damit die Kasse stimmt. Alles nur, damit wir im August bei unserem Sommerfest eine gigantische Freibierparty feiern können.

Meinen allergrößten persönliche Dank möchte ich unserer Patty dafür aussprechen, weil sie nach meinen vergeblichen Versuchen eine bestimmte Korsage mit kilometerlangen Schnüren zu schnüren, sich dessen angenommen hat. Gerade noch rechtzeitig, bevor ich wahrscheinlich völlig den Verstand verloren hätte und vielleicht auf allen vieren, bellend und grunzend, durch die Mainstreet gelaufen wäre.

Auf keinen Fall wollen wir bei dieser Revue der “Great Pretenders” unseren stellvertretenden Treckführer und Sheriff Big “The short Knife” Joe vergessen. Der Mann mit dem “kleinsten” Messer aller Treckführer (misst gerade mal 36cm). Die Tatsache sich ein kleines Messer zu kaufen war jedoch eine kluge Entscheidung! “The short Knife” Joe hatte in letzter Zeit so respektvoll abgenommen, so dass, wäre sein Messer nur 4cm länger gewesen, wir mangels Eigengewicht von Joe, höchstwahrscheinlich ein zweites Hinkebein in unseren Reihen gehabt hätten.

Meinen nächsten Dank möchte ich Joe für den genialen Tipp aussprechen, die Früchte im Rumtopf seien doch das Beste und müssten unbedingt verzehrt werden, denn meine darauffolgende nächtliche Karussellfahrt war gratis… Kurz und gut, unser Big Joe ist und ich glaube darüber sind wir uns alle einig, trotz verlorener Pfunde immer noch ein Pfundskerl. Doch eine Anregung an Big Joe sei mir bitte noch gestattet: Wir warten alle immer noch auf den Tag, an dem er seine Gitarre unter den Arm nimmt, sich in die Mainstreet begibt, um mit seinem Compañero “Juan Tabasco” mit Spiel und Gesang den Leuten ordentlich Pfeffer unterm Arsch zu machen. Sollte dieser Tag einmal kommen, und ich glaube da kann ich für alle sprechen, würden wir unsere Dollars zusammenlegen, um Joe einen angemessenen Sombrero zu kaufen.

Bei Joe´s Wife, der rassigen schwarzhaarigen Sally, und auch bei einigen anderen Miezen, habe ich in diesem Jahr schmerzlichst die legendären Gesangseinlagen in der Muschibar vermisst. Vielleicht hat auch etwas Feuerwasser gefehlt oder die Kussorgien unserer Damen ließen ihre Lippen derart austrocknen, dass kein Gesang mehr möglich war? Man weiß es nicht genau! Besonders gut hat mir aber Sally´s hellbraune Jacke mit den tollen Mustern und Fransen gefallen. Dadurch hat Sally, und Sie nehme es mir bitte nicht krumm, erneut meinen Verdacht Nahrung gegeben, dass sie doch etwas mit den Apachen zu tun hat.

Bei aller Freundschaft unter Cowboys komme ich jedoch nicht umhin meinen Treckkollegen Wyatt Earp etwas an den Pranger zu stellen, da er die Dreistigkeit besaß, mir meinen hart erkämpften und schwer verdienten Nickname “der Nachkommer” streitig zu machen, weil er während dieser vier Tage ständig nach  mir nachkam. Es sei ihm jedoch zu Gute zu halten, dass er und unsere Crazy während unseres gesamten Aufenthaltes sämtliche Nachtwachen übernommen haben und das bis weit nach dem Morgengrauen, um uns vor den gefährlichen Greifvögeln, die sich nachts auf die Dächer schlichen und den Killerhasen, die gelegentlich aus dem Unterholz brachen, zu beschützen. Auffallend war jedoch, dass Crazy trotz der wiederholten Nachtwachen tagsüber äußerst agil und frisch war im Gegensatz zu Wyatt, der etwas in den Seilen hing. Meine bitte nun an Crazy, sie solle mir doch bei Gelegenheit mitteilen, wo es dieses geile Zeug zu kaufen gibt, mit dem man die Nächte durch machen kann und trotzdem tagsüber so fit bleibt.

Bei El Bimbo, Crazy´s Husband, habe ich in diesem Jahr schmerzlichst vermisst, dass er mal wieder sein John-Travolta-Gen herauslässt, denn wir brauchen diese spektakulären Tanzeinlagen doch, denn es gibt genug Grobmotoriker auf dieser Welt! Es sei hiermit verbrieft, dass ich beim nächsten Mal, El Bimbo, sollte es notwendig sein, höchst persönlich eine Flasche Trapperfeuer spendieren werde, um endlich wieder in den Genuss seines unvergleichlichen Ausdruckstanzes zu kommen.

Nicht zu vergessen sei Michi “The Voice of Germany” Babl, ein Sprachentalent, der in der Lage ist mit einer solchen Inbrunst fremde Sprache und Dialekte in kürzester Zeit zu erlernen wie kein anderer. Nur blöd, dass er dabei regelmäßig seine Muttersprache kurzzeitig vergisst, was vorrübergehend zu kleineren Problemen führt.

97, 98, 99 Ciacomo Casanova der regelmäßig sämtlichen Saloondamen den Kopf verdrehte, so dass diese sogar vergaßen, dass es Tabletts gibt, womit man mehrere Getränke auf einmal  servieren kann, nur um wegen der häufigeren Laufwege öfters in seiner Nähe sein zu können. Na ja, dem einen ists gegeben, dem anderen halt nicht.

Kommen wir nun zu dem, wie ich meine, vielseitigsten Mann aus unserer Truppe. Robert, ein weißer, entflohener Sklave, was man an seinem typischen, aus Stroh gefertigten Sklavenhut auch gut erkennen konnte. Seine zweite Identität konnte man in Vollmondnächten beobachten, wenn er sich zu einer Art Reserve-Terence-Hill verwandelte. Damit noch nicht genug steckte auch ein einzigartiger, noch nie da gesehener Koch in ihm. Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, Robert “The black mushroom” Bergbauer, in der Südstaatensprache auch nur einfach “der Schwammerl” genannt, dem Vorstand von El Paso als Vereinskoch vorschlagen. Das wäre für Leute wie mich, die etwas mehr auf den Rippen haben, eine wahre Bereicherung! Ein Null-Kalorien-Rührei-Koch, da von ihm die benötigten Eier zwar gekauft, die Pilze geschnitten, diese aber niemals gebraten und schon gar nicht verzehrt wurden.

Bei Mona “Miss Quickly arriva arriva andale” Huber kann man durch genügend Zugabe von Trapperfeuer und Büffelblut die Oktanzahl im Blut derartig erhöhen, so dass sie eine Geschwindigkeit erreicht, die für das menschliche Auge kaum noch wahrzunehmen ist. Umso beachtlicher war es, dass ich es, als “Nachkommer” bekannt,  eines Nachts schaffte, an einer wohlbekannten Treppe Miss Quickly einzufangen, um dann von ihr mitgerissen zu werden, was mich schlagartig aus meiner Trägheit erwachen ließ.

Manuel “Speedy Gonzales” Huber stand seiner Mutter dabei aber in nichts nach. Mal hier mal da, flink wie ein Wiesel, ganz wie seine Mutter. Allerdings ist diese Eigenschaft bei ihm naturgegeben und bedarf nicht der Zugabe von Aufputschmitteln.

Abschließend möchte ich hier noch erwähnen, dass ich sehr stolz auf meine neu erworbene Weste bin. Ich habe nun bereits alle Fransen der zwei in meinem Besitz befindlichen Westen gezählt. Amtliches Endergebnis: 28! Dies bitte ich unserer Schriftführerin Sally unter der Rubrik “Vorstandsanwärter” schriftlich festzuhalten.

Es bleibt mir nun nur noch allen zu danken, für das wieder mal gelungene und unvergessliche verlängerte Wochenende!

Howdy,

Euer Ray